Meditiere!

Sat Nam everybody!

Meditation ist manchmal wirklich nicht ganz einfach… :-) und so wie es dem kleinen Mönch in diesem Video geht, ging es mir dieses Jahr auf dem Yogafestival bei drei Tagen Weissem Tantra auch immer wieder.

Meditieren gehört mittlerweile so wie Zähneputzen in meinen Tagesablauf und wenn ich einmal nicht meditiere fehlt mir etwas an diesem Tag.

Meditation tut einfach unheimlich gut, es einen runter, ganz weit weg und dadurch so nah zu sich selbst. Alles andere wird unwichtig, man ist voll im Moment, in dem alles gut ist. Wir können uns und unser Leben aus einer entfernten Perspektive beobachten, Fragen, die vorher präsent waren, haben keinen Drang mehr beantwortet zu werden. Meditation erleichtert und entspannt – zumindest für mich ist das so.

Natürlich ist Meditation auch nicht immer gleich, da gibt es Tage an denen die Gedanken kreisen, in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen. Aber dann kannst Du Dich immer wieder zurück erinnern und erneut konzentrieren auf den Atem, den Körper, die Gefühle und Wahrnehmungen. Meditation ist wie ein Kurzurlaub für Körper, Geist und Seele. Meine Seele findet das ganz toll, denn dann wird sie beachtet, gesehen und gehört.

Laufen lernt man auch nicht an einem Tag und unser Leben bietet uns so viele Möglichkeiten abgelenkt statt still zu sein. Meditieren kann aber geübt werden und deshalb genügen am Anfang mit 3-11 Minuten am Tag. Setze Dich zum Beispiel an einen schönen Platz und lausche einfach einmal deinem Atem, beobachte und spüre dich. Wir sind doch den ganzen Tag im Kopf unterwegs – wir denken, studieren, überlegen, urteilen (am liebsten ja über andere) und sind so viel im Aussen. Aber unsere Sinne, unsere Gefühle haben auch ihre Berechtigung.

Die Zeit der Stille ist eine gute Zeit Dich in Deiner Ganzheit zu spüren – schenke Dir die Zeit Dich selbst jeden Tag ein paar Minuten wahrzunehmen. Denn woher meinst Du kommen Deine Gedanken, Deine Entscheidungen, Dein Handeln? Wenn Du Dir nicht die Chance gibst bewusst auf Dich zu hören, wirst Du gesteuert vom Aussen und wer will das denn schon? Ich hab immer noch oft ganz viele Hummeln im Hintern und Ameisen im Kopf, deshalb weiss ich, dass es so gut tut.

Love,
Mareike Chandra K.