Yogi Bhajan

Yogi Bhajan war der Lehrer, der Kundalini Yoga im Westen bekannt gemacht hat. Er wurde am 26. August 1929 in Indien als Sohn eines Arztes geboren. Er interessierte sich sehr früh für medizinische Fragen und natürliche Heilweisen und studierte von klein auf Yoga. Im Alter von 16 Jahren wurde er von Sant Hazara Singh, seinem Lehrer, zum Meister des Kundalini Yoga erklärt. Er besuchte viele spirituelle Lehrer in verschiedenen Ashrams in Indien und im Himalaya und absolvierte daneben ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Universität des Panjab. Nach dem Diplom gründete er eine Familie und begann eine erfolgreiche Laufbahn im indischen Staatsdienst. Gleichzeitig erweiterte er seinen Erfahrungshorizont als Yogi und verbrachte einige Jahre mit Karma Yoga im Goldenen Tempel in Amritsar/ Nordindien, dem wichtigsten Tempel der Sikhs.

1968 wurde er von der Universität Toronto nach Kanada eingeladen, um einen Vortrag über Yoga zu halten. Er begann, Kundalini Yoga zu unterrichten und wurde in der damaligen Hippiebewegung einer der gefragtesten Yogameister. In Los Angeles entstand auf seine Initiative hin die 3H Organisation, die weltweit seine Lehren verbreitet und bewahrt. „Happy, healthy, holy“ (gesund, glücklich, heilig) definierte Yogi Bhajan als Lebensgrundrechte, die durch Kundalini Yoga gefördert werden. Sie entsprechen der yogischen Philosophie der Einheit von Körper, Geist und Seele.

Als Doktor der Kommunikationswissenschaft vermittelte Yogi Bhajan Wissen, Training und Werkzeuge, die Menschen erlauben, ihr Redeverhalten gezielt weiterzuentwickeln und im Einklang mit der eigenen Identität zu kommunizieren. Als Befürworter des Weltfriedens und der religiösen Einheit beriet und traf Yogi Bhajan politische und religiöse Führer wie Papst Johannes Paul II., den Dalai Lama und Bill Clinton.

Er starb am 6. Oktober 2004 in Española, Neu Mexiko.

www.yogibhajan.com